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Rumänin sorgte gestern in einer Regionalbahn für Aufregung und kassierte Strafverfahren. Der Zug hatte dann gut 40 Minuten Verspätung.

(ty) Eine amtsbekannte 38-Jährige hat laut heutiger Mitteilung der Bundespolizei am gestrigen Montag im Regionalzug RE-4014, der vom Hauptbahnhof in München in Richtung Ingolstadt unterwegs gewesen ist, eine Zugbegleiterin attackiert. Kurz vor Rohrbach habe ein 29 Jahre alter Mitreisender die Zugbegleiterin auf die Rumänin aufmerksam gemacht, die laut schreiend durch das Abteil gelaufen sei. Nachdem die 38-Jährige von der Zugbegleiterin nach ihrem Fahrschein gefragt worden sei, sei zunächst ein Streit entstanden. Damit aber nicht genug.

"Die 38-jährige Rumänin schlug der Zugbegleiterin mit der flachen Hand gegen den Hinterkopf und schubste sie weg", heißt es im Bericht der Bundespolizei. Der 29 Jahre alte Mitreisende habe eingegriffen. Nach Angaben der Gesetzeshüter verhinderte der Mann damit weitere Übergriffe durch die Rumänin. Von der Zugbegleiterin sei die Leitstelle der Bundespolizei-Inspektion in Nürnberg informiert worden. Der Regionalzug habe daraufhin am Bahnhof in Rohrbach angehalten. Von Beamten des Bundespolizei-Reviers in Ingolstadt seien vor Ort die weiteren Maßnahmen übernommen worden.

Die angegangene Zugbegleiterin, eine 32 Jahre alte Deutsche, hatte laut Bundespolizei keine sichtbaren Verletzungen erlitten, "brach ihren Dienst jedoch ab und wollte vorsorglich einen Arzt aufsuchen". Ein bei der Rumänin durchgeführter Alkohol-Test sei negativ verlaufen. Die 38-Jährige, die keinen festen Wohnsitz in Deutschland habe und der Polizei bereits wegen Diebstahls bekannt gewesen sei, sei nach Abschluss der erforderlichen Maßnahmen entlassen worden. Gegen sie werde nun strafrechtlich unter anderem wegen Körperverletzung ermittelt. Der Zug habe sich durch den Vorfall um 41 Minuten verspätet. 


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