Laut Polizei führte ein 35-Jähriger Schweißarbeiten durch, als es zu dem Zwischenfall kam. Schaden im mittleren fünfstelligen Euro-Bereich.
(ty) Laut heutiger Mitteilung der örtlich zuständigen Polizeiinspektion aus Kelheim hat ein 35-Jähriger am gestrigen Dienstag in Grub bei Langquaid (Kreis Kelheim) Schweißarbeiten an einem Bagger durchgeführt, als es zu dem Zwischenfall kam. "In der Folge entzündeten sich Teile des Baggers und dieser geriet in Brand", fassen die Gesetzeshüter zusammen. Der an dem Bagger sowie an einer landwirtschaftlichen Halle entstandene Sachschaden wurde nach ersten Einschätzungen im mittleren fünfstelligen Euro-Bereich angesiedelt. Die Feuerwehr berichtet von einer großen Rauchwolke über der Ortschaft.
"Schon auf der Anfahrt wussten unsere Einsatzkräfte, dass schnelles Handeln gefragt ist", heißt es von der Feuerwehr aus Langquaid. "Auf einem Bauernhof stand ein großer Bagger in einer Maschinenhalle in Vollbrand. Ein erster schneller Lösch-Angriff durch die Mannschaften der beiden ersteintreffenden Löschfahrzeuge aus Langquaid zeigte sehr schnell Wirkung und das Feuer konnte relativ schnell unter Kontrolle gebracht werden." Parallel bauten die Kameraden aus Schneidhart und Hausen der Schilderung zufolge zwei lange B-Leitungen auf, um die Wasser-Versorgung aus einem Weiher und einem Hydranten zu sichern.
"Die Nachlösch-Arbeiten zogen sich allerdings dann eine Weile hin", heißt es weiter. Der Bagger habe erst mit Hilfe eines Radladers aus der Halle gezogen werden müssen. Danach sei das Gebäude – unter dem Einsatz von drei Hochdruck-Lüftern – wieder rauchfrei gemacht sowie auf Glutnester kontrolliert. Das schnelle Handeln der Floriansjünger habe verhindert, dass das Feuer auf weitere Teile des Bauernhofs übergegriffen habe. Im Einsatz gewesen seien die Feuerwehren aus Langquaid, Schneidhart, Hausen, Sandsbach, Herrnwahlthann und Schierling.





