Dieser ehrenamtliche Einsatz für die Untere Naturschutz-Behörde wird mit einer Aufwands-Entschädigung und einer Fahrtkosten-Erstattung vergolten.
(ty) Die Untere Naturschutz-Behörde am Landratsamt von Pfaffenhofen sucht ehrenamtlich engagierte Personen, die Interesse daran haben, die Bürgerinnen und Bürger aus dem südlichen Kreis-Gebiet bei Hornissen- und Wespen-Problemen zu unterstützen. "Wir haben bereits seit einigen Jahren ein nettes und motiviertes Team, das sich über neue Mitglieder sehr freuen würde", wirbt Gudrun Bosch, die Leiterin des Sachgebiets "Natur, Klima, Energie" an der Landkreis-Behörde.
Die vergangenen Jahre und gerade auch die jüngste Hornissen- und Wespen-Saison hatten laut Bosch anhand der Vielzahl der erfolgten Beratungen gezeigt, wie wichtig dieses Angebot ist und wie gern es von den Bürgerinnen und Bürgern angenommen wird. "Vorkenntnisse, zum Beispiel aus der Imkerei, sind hilfreich, aber keine Voraussetzung für das Ehrenamt", heißt es aus dem Landratsamt. "Wichtig sind vielmehr Interesse an dem Aufgabenfeld, Freude im Umgang mit Menschen sowie lösungsorientiertes Denken und Einfühlungs-Vermögen." Auch zeitliche Flexibilität sowie Führerschein und ein eigenes Kraftfahrzeug seien für die Ausübung der Tätigkeit von Vorteil.
Ehrenamtliche werden laut Behörde insbesondere für den südlichen Landkreis gesucht. Der ehrenamtliche Einsatz werde mit einer Aufwands-Entschädigung sowie einer Fahrtkosten-Erstattung vergolten. Zugleich stellte die Behörde die notwendige Ausstattung zur Verfügung und ermögliche die Teilnahme an einer Schulung und/oder die Begleitung durch einen erfahrenen Ausbilder. Interessenten könnten sich per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder telefonisch unter der Rufnummer (0 84 41) 27 - 31 86 bei der Unteren Naturschutz-Behörde melden.
"Hornissen und Wespen werden häufig als lästig und unnütz empfunden, obgleich die Hautflügler eine enorme Bedeutung für die Natur haben und daher nicht umsonst unter den allgemeinen und zum Teil auch besonderen Schutz des Bundes-Naturschutz-Gesetzes fallen", erklärt das Landratsamt. Den Angaben zufolge tragen nicht nur Bienen, sondern auch Hornissen und Wespen zur Bestäubung der Blüten bei. Außerdem fange ein Hornissen- oder Wespenvolk täglich zwischen 500 und 2000 Gramm Insekten und sei damit ein wirksamer Schädlings-Vertilger.





