Der Teenager verfügte nicht über die erforderliche Fahrerlaubnis für das getunte Gefährt, das obendrein nicht versichert war.
(ty) Zwei Strafanzeigen eingehandelt hat sich ein 14-Jähriger am gestrigen Abend im Stadtgebiet von Neuburg an der Donau. Wie die örtliche Polizeiinspektion heute berichtet, geriet der Jugendliche gegen 20.15 Uhr ins Visier von Streifenbeamten, weil er auf einem E-Scooter "mit augenscheinlich überhöhter Geschwindigkeit" die Franz-Hoffmann-Straße befuhr. Nachdem der Teenager das Polizeiauto wahrgenommen habe, sei er zunächst in einen Hinterhof geflüchtet. Dort sei er allerdings von den Einsatzkräften gestellt und einer Verkehrs-Kontrolle unterzogen worden.
Im Zuge der durchgeführten Überprüfungen sei ans Licht gekommen, "dass der Roller technisch manipuliert war und somit eine höhere Geschwindigkeit erreichte". Für den Jugendlichen wäre laut Erklärung der Polizei aufgrund dessen zum Führen des E-Scooters eine Fahrerlaubnis erforderlich gewesen. Diese besitze der 14-Jährige jedoch nicht. Gegen den Teenager werde jetzt strafrechtlich wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie außerdem wegen eines Verstoßes gegen das Pflicht-Versicherungs-Gesetz ermittelt.





