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Sein Pedelec war mutmaßlich manipuliert und wurde dadurch zum Kleinkraftrad. Dafür fehlten ihm jedoch Fahrerlaubnis und Versicherung.

(ty) Ein 16-Jähriger ist am gestrigen Abend gegen 22.30 Uhr mit einem mutmaßlich manipulierten Pedelec im Stadtgebiet von Pfaffenhofen an der Ilm unterwegs geworden und von Streifenbeamten gestoppt worden, nachdem er deren Vorfahrt missachtet hatte. Das Gefährt sei zur weiteren Überprüfung sichergestellt worden, meldet die örtliche Polizeiinspektion – insbesondere zur Feststellung der tatsächlich erreichbaren Höchstgeschwindigkeit. Gegen den in der Kreisstadt wohnenden afghanischen Staatsangehörigen werde jetzt strafrechtlich wegen des Verdachts auf Fahren ohne Fahrerlaubnis und auf Verstoß gegen das Pflicht-Versicherungs-Gesetz ermittelt.

Ins Visier der Gesetzeshüter brachte sich der Zweirad-Lenker laut Polizei, als er im Kreisel von Moosburger Straße und Münchener Straße den Vorrang eines Streifenwagens der hiesigen Dienststelle missachtete. Auf der Münchener Straße sei er daraufhin angehalten und einer Verkehrs-Kontrolle unterzogen worden. Dabei sei festgestellt worden, dass an dem Bike ein Gasgriff angebracht sei. Nach ersten Überprüfungen sei dadurch ohne Tretbewegungen ein Tempo von bis zu 46 km/h erreichbar. Somit handele es sich aber nicht mehr um ein Pedelec, sondern um ein Kleinkraftrad, für das Fahrerlaubnis und Versicherung nötig seien. Beides habe der Jugendliche nicht vorweisen können.

 


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