Für die Personen im Pfaffenhofener Krankenhaus habe keine Gefahr bestanden und der Betrieb sei durchgängig gewährleistet gewesen, erklären die Floriansjünger. Strom-Ausfall in Teilen des Stadtgebiets.
(ty) Am frühen Morgen hatte die Feuerwehr von Pfaffenhofen heute mehrere Einsätze zu bewältigen. "An der Ilmtalklinik war es zu einem größeren Kabel-Brand und einem damit einhergehenden Brandmelde-Alarm gekommen", teilten die Floriansjünger am Nachmittag mit. "Der Strom-Ausfall sorgte dabei für weitere gleichzeitige Einsätze." Auf Achse gewesen seien alle Lösch- und Hilfeleistungs-Löschgruppen-Fahrzeuge der Kreisstadt-Wehr sowie die Drehleiter, der Einsatzleit-Wagen, der Kommando-Wagen und das Versorgungs-Fahrzeug. Zudem seien Kameraden aus Uttenhofen und Hettenshausen alarmiert worden, um die gegebenenfalls benötigten Atemschutz-Geräte-Träger vorhalten sowie die Sicherheit im Stadtgebiet gewährleisten zu können.
"Um 4.51 Uhr schlugen die Piepser an", erklärt die Feuerwehr von Pfaffenhofen. Die Brandmelde-Anlage des Krankenhauses habe einen automatischen Alarm ausgelöst. Vor Ort sei ein deutlicher Schmor-Geruch wahrnehmbar gewesen. "In den Technik-Räumen war es zudem zu einer Rauch-Entwicklung gekommen, deren Ursache im Zuge der weiteren Erkundung genauer lokalisiert werden musste." Ein Trupp unter schwerem Atemschutz habe die Lage aus sicherem Abstand weiter erkundet sowie mit Hilfe der Wärmebild-Kamera kontrolliert.

Für weitere Arbeiten habe allerdings der Netzbetreiber hinzugezogen werden müssen, "da der betroffene Bereich aufgrund der dort befindlichen Hochspannungs-Anlagen nicht betreten werden durfte". Nachdem die Anlagen stromlos geschaltet worden seien, habe sich bestätigt, "dass es bei 20-kV-Leitungen, also Mittelspannungs-Leitungen, zu einem scheinbar größeren Kabel-Brand gekommen war". Mit dem Drucklüfter habe man für die Entrauchung des Areals gesorgt.

Nach der abschließenden Kontrolle, erneut mit der Wärmebild-Kamera habe die Einsatzstelle an den Betreiber und den Energie-Versorger übergeben werden können. "Es bestand zu keiner Zeit eine Gefahr für die Patienten und Patientinnen und alle anderen Personen in der Ilmtalklinik", betont die Feuerwehr und führt weiter aus: "Der Betrieb der Klinik war durchgängig gewährleistet, nicht zuletzt durch die hauseigene Notstrom-Versorgung, die zwischenzeitlich eingesprungen war und reibungslos funktionierte."
"Während dieser Einsatz lief, war wohl der Strom-Ausfall in Teilen des Stadtgebiets der Auslöser für weitere zeitgleiche Feuerwehr-Einsätze", erklären die Floriansjünger. Um 5.23 Uhr habe ein Rauchmelder für einen Einsatz in der Ilmstraße gesorgt: Dort habe eine Rauch-Wärme-Abzugs-Anlage kontrolliert werden müssen, die wegen der fehlenden Strom-Versorgung "Geräusche von sich gegeben hatte". Um 5.54 Uhr habe die Brandmelde-Anlage eines Betriebs im Gewerbe-Gebiet nahe der Klinik ausgelöst: Die Räumlichkeiten seien kontrolliert worden; man habe weder Feuer noch Rauch festgestellt.
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