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Laut Autobahn-GmbH des Bundes sind die Haupt-Bauphasen abgeschlossen. Das fast 166 Millionen Euro teure Projekt liege im Zeit- und Kostenplan.

(ty) Die Haupt-Bauphasen im Rahmen der grundhaften Sanierung der A9 zwischen Stammham und der Anschlussstelle Ingolstadt-Nord sind abgeschlossen. "Anlässlich dieses wichtigen Meilensteins" informierte die Autobahn-GmbH des Bundes diese Woche bei einem Vor-Ort-Termin gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der umliegenden Gemeinden über die umgesetzten Maßnahmen sowie den weiteren Projekt-Verlauf. Auf dem rund zehn Kilometer langen Abschnitt wurden den Angaben zufolge seit Januar vergangenen Jahres die Fahrbahnen erneuert, insgesamt elf Brücken abgebrochen und neu errichtet, die Entwässerung modernisiert sowie die Lärmschutz-Maßnahmen ausgebaut.

"Das Projekt mit Gesamtkosten von rund 165,6 Millionen Euro liegt im Zeit- und Kostenplan", heißt es aus der Autobahn-Gesellschaft des Bundes. Ziel dieser "gebündelten Erhaltungs-Maßnahmen" sei es, "den hochbelasteten Autobahn-Abschnitt für die kommenden 30 Jahre so zu ertüchtigen, dass keine größeren Instandsetzungs-Maßnahmen erforderlich werden".

Eine Besonderheit sei ist die Brücke über den Lentinger Bach. Sie sei im Rahmen eines Pilot-Projekts in modularer Bauweise umgesetzt worden. "Dabei werden Brücken-Elemente industriell vorgefertigt und anschließend auf der Baustelle montiert. Das innovative Verfahren kann die Bauzeit verkürzen und sowohl die Eingriffe in den Verkehr als auch die Arbeits-Belastung auf der Baustelle reduzieren."

Jochen Eid, bei der Autobahn-GmbH des Bundes stellvertretender Direktor der Niederlassung Südbayern: "Mein Dank gilt den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern, stellvertretend für ihre Anwohnerinnen und Anwohner, für ihre Geduld und ihre Unterstützung der Baumaßnahme", so Eid. "Großer Dank gebührt auch den Kräften der Freiwilligen Feuerwehren, des Rettungsdienstes und der Polizei für ihren Einsatz und den stets konstruktiven Dialog bei der Abstimmung der Rettungskonzepte und der Weiterentwicklung der Baustellen-Verkehrsführung."

Insbesondere bei Unfällen auf der A9 im Baustellen-Bereich, in den Hauptverkehrszeiten oder bei notwendigen Vollsperrungen während der Bauarbeiten kam es laut Autobahn-GmbH wiederholt zu Ausweich-Verkehr in den umliegenden Gemeinden. "Dies stellte vor allem die Anwohnerinnen und Anwohner in Denkendorf, Hepberg, Lenting und Stammham vor erhebliche Belastungen."

Stellvertretend für die anwesenden Bürgermeisterinnen und Bürgermeister hob Maria Weber, Rathaus-Chefin der Gemeinde Stammham, die Zusammenarbeit mit der Autobahn-GmbH des Bundes positiv hervor. Ihrem Empfinden nach war die Zusammenarbeit gut und partnerschaftlich – auch bei "Krisen-Gesprächen".

Besonders angesichts der zu Beginn der Baumaßnahme starken Belastungen durch den täglichen Ausweich-Verkehr war es ihrer Aussage nach wichtig, gemeinsam nach Verbesserungen zu suchen. Die Autobahn-GmbH habe sich jederzeit gesprächsbereit gezeigt und zum Beispiel in Form einer temporären Fußgänger-Ampel entlastende Maßnahmen umgesetzt.

Nach Abschluss der beiden Haupt-Bauphasen stehen laut Autobahn-Gesellschaft noch einzelne Restarbeiten an. Dazu gehören den Angaben zufolge der Rückbau von Nothalte-Buchten, Baustellen-Zufahrten und Baulagern sowie Arbeiten an den Banketten und am Mittelstreifen. Zudem werde die endgültige Asphalt-Deckschicht auf der Richtungs-Fahrbahn Nürnberg voraussichtlich im kommenden Frühjahr bei geeigneter Witterung eingebaut.

"Bis zum vollständigen Abschluss der Arbeiten kann es daher vereinzelt noch zu Fahrstreifen-Reduzierungen kommen", so die Autobahn-GmbH des Bundes. Zur geplanten Vollsperrung der A9 in Richtung Nürnberg in der Nacht zum 12. November folgt noch eine gesonderte Berichterstattung beziehungsweise Ankündigung.

Von links: Benedict Walter (Serways-Raststätten Köschinger-Forst und Greding), Bernhard Sammiller (stellvertretender Landrat von Eichstätt), Christian Conradt (Bürgermeister von Lenting), Andreas Hauser (Autobahn-GmbH des Bundes), Ralf Bayerlein (Vize-Bürgermeister von Hepberg), Jens Gärtner (Streckenbau), Maria Weber (Bürgermeisterin von Stammham), Jochen Eid (Autobahn-GmbH des Bundes), Stefan Heilmann (Bürgermeister von Denkendorf) und Ulrich Schäpe (Stadt Ingolstadt). 


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