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Das Projekt soll von der Kommune umgesetzt werden, der Verein will sportliches Know-How einbringen und Aktionen anbieten. Das Gelände soll kostenlos allen offenstehen.

(ty) Der Freizeit- und Sportpark in Schweitenkirchen soll um eine Attraktion reicher werden: "Ein öffentlicher Bike-Park ist geplant", teilt der örtliche FC mit: "Ob erste Runden auf dem Pump-Track, knifflige Technik-Passagen oder anspruchsvollere Strecken – hier sollen Anfänger ebenso auf ihre Kosten kommen wie erfahrene Mountainbiker." Die Anlage soll laut Klub-Angaben allen Interessierten offenstehen, "kostenlos und ohne Vereins-Mitgliedschaft". Bürgermeister Josef Heigenhauser (CSU) bekräftigt das Vorhaben, das als Teil des gemeindlichen Freizeit- und Sportparks unter Federführung der Kommune umgesetzt werden soll.

"Damit bekommt Schweitenkirchen nicht nur ein weiteres Sportangebot, sondern auch einen neuen Treffpunkt für Kinder, Jugendliche und alle, die gerne auf zwei Rädern unterwegs sind", heißt es aus dem FC. Der Verein ist ausdrücklich mit im Boot. "Unter dem Dach einer Abteilung entsteht zunächst eine Mountainbike- und Bike-Park-Gruppe, die sich später zu einer eigenständigen Sparte entwickeln soll", heißt es in einer Presse-Mitteilung des Klubs. "Sebastian Herr koordiniert die sportlichen Überlegungen und die Abstimmung möglicher Nutzungs-Konzepte." Wie die Strecken und Übungs-Bereiche im Einzelnen aussehen werden, das sei noch Gegenstand der Planung.

Losgehen könnte es laut FCS-Angaben bereits im kommenden Frühjahr. "Dann sollen nach Möglichkeit die Bauarbeiten starten." Ziel sei eine zügige Fertigstellung, damit die ersten Biker noch im Laufe des nächsten Jahres ihre Runden drehen könnten. Voraussetzung dafür sei, "dass Planung und Genehmigungen rechtzeitig abgeschlossen werden". Der FCS will den Bike-Park nach eigenem Bekunden auch sportlich mit Leben füllen – mit Fahrtechnik-Kursen, Angeboten für Kinder und Jugendliche, gemeinsamen Ausfahrten und Aktionen im Ferien-Programm der "Schweidinos".

"Die Angebote des Vereins sollen das öffentliche Freizeit-Angebot ergänzen", unterstreicht der Klub und stellt in diesem Zusammenhang klar: "Der Bike-Park selbst bleibt für alle zugänglich, nicht nur für Vereins-Mitglieder." Bürgermeister Heigenhauser erläutert zu dem Projekt: "Wir wollen unseren Freizeit- und Sportpark weiterentwickeln und gerade jungen Menschen einen attraktiven Ort für Bewegung und Begegnung bieten. Die Gemeinde schafft die Voraussetzungen, der FC Schweitenkirchen bringt sein sportliches Know-How und seine Ideen ein."

Für FCS-Präsident Gerhard Vilsmeier ist diese Zusammenarbeit zwischen Klub und Kommune der richtige Weg: "Die Gemeinde hat bei diesem Projekt das Heft in der Hand. Wir als Sportverein bringen unsere Erfahrung und unsere Ideen ein", fasst er zusammen. Beim FC Schweitenkirchen sieht man mit dem Bike-Park "viele Möglichkeiten" verbunden; "vom ersten sicheren Sprung bis zur anspruchsvollen Fahrtechnik, vom gemeinsamen Training bis zum spontanen Treffen mit Freunden". Schweitenkirchen könne damit schon im nächsten Jahr "einen neuen Anziehungspunkt für die junge Bike-Szene" bekommen.


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